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Die Bedeutung der Medien bei Ausnahmezuständen
Der Hurrikan namens Irene, der vor über einer Woche die Ostküste der USA treffen sollte, war glücklicherweise doch nicht so gefährlich wie vorerst befürchtet. Die US-Metropole New York beispielsweise rechnete mit derart furchtbaren Ausmaßen des Sturms, dass höchste Sicherheitsanweisungen wie eine Massenevakuierung und die Stilllegung des öffentlichen Nahverkehrs verordnet wurden. Das geschah zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt. Im Nachhinein halten viele Menschen das Krisenmanagement des New Yorker Bürgermeisters Michael Bloomberg für übertrieben und unnötig. Einerseits ist die Verärgerung der Bürger nachvollziehbar. Andererseits ist eine solche Warnung nach Erlebnissen wie dem Hurrikan Katrina im Jahr 2005 sehr ernst zu nehmen. Es mag zwar sein, dass häufig unnötig Panik verbreitet wird. Jedoch sind die Auswirkungen, die ein Hurrikan mitbringt dermaßen gewaltig, dass kein Risiko einzugehen ist. Denn Vorsicht ist besser als Nachsicht!
Lebt schon ganz schön lange, diese Eintagsfliege…
Plattformen für notorische Selbstdarsteller, ein Hype, der schnell vorbeigeht, lächerliche Spielerei… Ja, viele haben Social Media lange Zeit nicht ernst genommen. Haben keinen Sinn darin gesehen, auf diesen Zug aufzuspringen. Inzwischen haben wohl auch die letzten hartnäckigen Gegner erkannt, dass die Bedeutung von sozialen Netzwerken nicht zu unterschätzen ist. Wer privat mitmachen möchte und wer nicht – das sei jedem selbst überlassen. Aber Unternehmen aller Branchen sehen sich gezwungen, sich möglichst schnell eine Präsenz im Social Web aufzubauen. Denn während sie noch in abwartender Haltung verharrten, haben sich ihre Wettbewerber schon neue Wege ins Netz geebnet. Jetzt heißt es: Nachziehen! Aber nicht irgendwie, sondern mit Strategie. Die Zeit des ziellosen Experimentierens geht langsam zu Ende. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wehrpflicht adé! Bundeswehr setzt auf soziale Netzwerke.
Worüber lange in der Politik diskutiert wurde, trat vor einigen Tagen in Kraft. Die Wehrpflicht in Deutschland ist abgeschafft, Verteidigungsminister de Maizière hat die ersten freiwilligen Rekruten begrüßt. Trotzdem bedeutet es erst einmal, dass die Truppenstärke zukünftig um schätzungsweise rund 55.000 Soldaten stark zurückgeht. Denn Jugendliche können nun selbst entscheiden, ob sie sich der Bundeswehr anschließen möchten oder nicht. Ebenso sieht es mit dem Zivildienst aus, keiner ist dazu gezwungen. Nach Beendigung der Schule heißt es also: Studium/Ausbildung oder sich freiwillig bis zu 23 Monate bei der Bundeswehr verpflichten lassen bzw. einen Freiwilligendienst im sozialen Bereich ableisten. Um für sich zu werben, verweist die Bundeswehr immer wieder auf ihre Vielseitigkeit, denn für die Freiwilligen bieten sich inzwischen diverse Möglichkeiten in verschiedenen Bereichen eine Ausbildung zu starten und einer vielversprechenden Karriere entgegen zu steuern. So stehen technische Ausbildungen zur Auswahl, aber auch medizinische, kaufmännische, mediale und administrative. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wie aktiv sind eigentlich Banken in den Sozialen Netzwerken?
Zurzeit begegnet uns viel Werbung der Sparkasse, in der es um zwei Spaßvögel geht. Die durch den Musiksender MTV bekannten Moderatoren Klaas Heufer-Umlauf und Joko Winterscheid stellen sich darin zur Wahl, um das neue Gesicht des Sparkassen-Girokontos zu werden. Anhand eines Webcastings entscheiden die Zuschauer, wer das Rennen machen soll. Gleichzeitig läuft auf Facebook die Aktion, dass für jeden „Gefällt mir“-Button Klick von dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband ein Euro an den Verein „Junge Helden e.V.“ gespendet wird. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der Einfluss von sozialen Netzwerken auf das Berufsleben: Erfolgreiche Karriere nur mit Twitter-Account?
Ein auf Spiegel Online veröffentlichter Artikel befasst sich mit der Frage, inwieweit die erfolgreiche Karriere eines Journalisten von den neuesten Techniken, in diesem Fall vom sozialen Netzwerk Twitter, beeinflusst wird. Stellen wir uns der Frage, ob unser Privatleben teilweise über soziale Netzwerke stattfindet, kann dieser in den meisten Fällen zugestimmt werden. Denn wer von uns als Mitglied eines solchen Netzwerkes hat nicht schon einmal darüber eine Verabredung getroffen, eine Gruppeneinladung zum nächsten Firmenabend erhalten oder einen alten Freund wieder gefunden? Es sieht ganz danach aus, als ob unser Leben ohne soziale Netzwerke irgendwie anders wäre.
Ob man nun ein Anhänger oder Gegner von Twitter und Co. ist, bleibt einem glücklicherweise selbst überlassen. Doch wie steht es mit dem Berufsleben? In dem zuvor genannten Bericht wurde versucht zu klären, ob man beispielsweise als Journalist darauf angewiesen ist, Twitter zu verfolgen bzw. anderen dort zu folgen. Sind diejenigen Journalisten benachteiligt, die auf altmodischere Varianten wie das Telefon, Fax oder E-Mail zurückgreifen? Die Meinungen spalten sich: Viele würden diese Aussage bejahen, denn über soziale Netzwerke erfährt man heutzutage am schnellsten, was die Öffentlichkeit beschäftigt und stößt möglicherweise auf viele interessante Themen und Ansätze für eine spannende Story. Andere hingegen vertreten die Ansicht, dass Social Networks keine verlässlichen Quellen sind, wie man im Falle gehackter Accounts von Prominenten bereits erfahren musste. Aber dieses Problem kann laut dem stellvertretenden Regierungssprecher Christoph Steegmans (siehe Artikel) problemlos gelöst werden: Einfach einen kurzen Anruf beim jeweiligen Pressesprecher tätigen und die Glaubwürdigkeit des Tweets überprüfen und schon hat man vielleicht den Aufhänger für einen neuen Artikel.
Der Social MediaTrend sollte nicht unterschätzt werden. In einigen Berufsfeldern, vor allem in der Kommunikationsbranche, wird die Nutzung der Netzwerke bereits vorausgesetzt. Ganz gleich, ob einem diese Kanäle ge- oder missfallen: Twitter und Facebook sind inzwischen fester Bestandteil unseres Arbeits- und Privatlebens. Sofern Sie über ein Facebook-Konto verfügen oder fleißig twittern – wir sind auch dabei und freuen uns über Ihren virtuellen Besuch!
10-Jahres-Rückblick Part II
Um deutlich zu machen, was uns im morgen endenden Jahrzehnt politisch so beschäftigt hat, beginnen wir den zweiten Teil unseres Rückblicks mit dem „Wort des Jahres“ 2000 bis 2010:
- 2000 Schwarzgeldaffäre
- 2001 Der 11. September
- 2002 Teuro
- 2003 Das alte Europa
- 2004 Hartz IV
- 2005 Bundeskanzlerin
- 2006 Fanmeile
- 2007 Klimakatastrophe
- 2008 Finanzkrise
- 2009 Abwrackprämie
- 2010 Wutbürger
Da ist die Fanmeile im Sommermärchen-Jahr 2006 doch regelrecht ein Lichtblick. Da die Unwörter der letzten zehn Jahre die Stimmung noch negativer erscheinen lassen würden, lassen wir die jetzt mal außen vor. Inzwischen sind wir also beim Wutbürger angekommen. Und wo lässt der seine Wut über Stuttgart 21 und andere essenzielle Themen ab? Vor allem im Internet. Das World Wide Web ist zum Inbegriff der Demokratie geworden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Rebellische Jugend bei MySpace, keine Mütter und Omas bitte!
Facebook, StudiVZ, Twitter, Xing, YouTube…gab’s da nicht noch ein anderes social Network? Ach ja! MySpace. Damals eine beliebte Web 2.0 Plattform mit Vorreiterrolle, inzwischen längst von Facebook überrannt. Die Nutzerzahlen gehen himmelweit auseinander. Darum hat MySpace es nun aufgegeben, hinterherzurennen, versucht sich vom Network-Giganten Facebook abzuheben. Das außergewöhnliche neue Logo macht nur einen Teil der Neupositionierung aus. Vor allem will MySpace nicht jedermann Raum bieten, sondern nur der "rebellischen Jugend", wie Mike Jones von MySpace der Horizont bestätigt hat. Tja, dann sind wir wohl raus. Wünschen dem Netzwerk aber alles Gute auf seinem neuen Weg…
Narrenfreiheit in Sachen Social Media
Zurück von der zweitätigen Social Media Conference in München haben wir viele neue Eindrücke gewonnen. Fest steht: Social Media ist ein Thema, das viel Zündstoff bietet. Muss man mitmachen, weil alle mitmachen oder kann man sich diesem Trend getrost entziehen? Ist das Ganze gar eine Eintagsfliege? Nein, komplett aus dem Weg gehen sollte man den sozialen Medien wohl nicht. Sie haben einen Strukturwandel unserer Medienlandschaft eingeleitet, den man sich genauer anschauen muss. Diesen Beitrag weiterlesen »

