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Uneingeschränkte Informationsfreiheit bis ins App?!
Unsere Medienwelt wird immer vernetzter. Zeitung, Fernsehen, Radio, Onlineportale – wer sich informieren will, kann dies auf vielen Wegen tun. Die Grenzen zwischen den einzelnen Medien verschwimmen. Und das noch mehr, seitdem ein weiterer Kanal dazu gekommen ist: die App. Da Smartphones und Tablet-PCs unsere Zukunft sind – das können wir mit ziemlicher Sicherheit voraussagen, gehören auch Apps zu unserer Zukunft. Aber muss jetzt jeder Verlag, jeder Fernseh- und Hörfunksender ein eigenes App haben? Und wenn ja, was soll angeboten werden und wie soll das Ganze funktionieren? Welche Bezahlmodelle werden vom Konsumenten akzeptiert und lohnen sich? Fragen über Fragen, auf die es noch keine eindeutige Antwort gibt. Das sehen große Verlage wie Axel Springer als erhebliches Problem. Sie klagen gerade gegen die Tagesschau-App der ARD.
Wer seine Kunden kennt, ist klar im Vorteil.
Haben Sie brav all Ihre Fernsehgeräte, Radios und Autoradios angemeldet, so wie es sich gehört? Bestimmt! Doch mit der GEZ hat wahrscheinlich jeder schon so seine Erfahrungen gemacht. Ich selbst bekam vor einigen Monaten einen Brief, in dem mir die GEZ vorwarf, mich in meiner Studienstadt Siegen damals nicht ordnungsgemäß abgemeldet zu haben. Man habe mich über Jahre postalisch nicht erreichen können. Inzwischen belaufe sich die offene Nachzahlung auf 850 € … Nach genau zwei Briefen meines Anwalts gab sich die GEZ geschlagen. Trotzdem – überflüssiger Ärger und Aufwand. Aber noch schlimmer ist es, wenn plötzlich Briefe ins Haus flattern, die das frühere Haustier oder sogar das verstorbene Kind auffordern, endlich das Fernsehgerät anzumelden und pflichtgemäß dafür zu zahlen. Keine seltenen Fälle, wie der Spiegel jetzt berichtete. Die Irrläufer gehen auf falsche, "geklaute" Adressen zurück. Diesen Beitrag weiterlesen »

