Allen “Erstpampern” einen schönen Schulanfang.

Deutsche Sprache, schwere Sprache. Vor allem, wenn noch hunderte von neu geschöpften Szenewörtern dazu kommen. Hinter dem Begriff  "Waldapotheker" verbirgt sich ein Drogendealer, der Friseur ist ein Haargärtner, Wodka-RedBull ist inzwischen besser bekannt als "Raver-Limo", Familien mit kleinen Kindern fahren mit dem "Pampersbomber" in den Urlaub und wer sich "ausmüdet" befindet sich im Zustand zwischen dem Aufwachen und Aufstehen.

Haben Eltern bald Probleme, ihre eigenen Kinder zu verstehen? Damit das nicht passiert, gibt es jetzt einen neuen Duden, ein Wörterbuch der Szenensprachen. Wer sofort wissen möchte, was das i-Dötzchen auf dem Herzen hat, wenn es sich bald beklagt, als "Erstpamper" beschimpft worden zu sein, der kann einen Blick ins Szenesprachenwiki werfen. Alle neuen Wörter sind hier in Kategorien gegliedert und erklärt. Kaum greifbar flitzen sie als buntes Konfetti über den Bildschirm, genauso wie sie durchs deutsche Sprachuniversum schwirren.

Die meisten Szenewörter gibt es übrigens in der Rubrik "Feierabend & Nachtleben" – wie sich das für unsere Spaßgesellschaft gehört – gefolgt von "Games & Networks", "Arbeit & Beruf" und "Partnerschaft & Freundschaft". Nur wenige gibt es hingegen zum Beispiel bei "Gesundheit & Fitness". Eine Kategorie, die hierzulande eben nicht ganz so hip ist. So, jetzt aber "asap" wieder an die Arbeit!

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