Allen “Erstpampern” einen schönen Schulanfang.
Deutsche Sprache, schwere Sprache. Vor allem, wenn noch hunderte von neu geschöpften Szenewörtern dazu kommen. Hinter dem Begriff "Waldapotheker" verbirgt sich ein Drogendealer, der Friseur ist ein Haargärtner, Wodka-RedBull ist inzwischen besser bekannt als "Raver-Limo", Familien mit kleinen Kindern fahren mit dem "Pampersbomber" in den Urlaub und wer sich "ausmüdet" befindet sich im Zustand zwischen dem Aufwachen und Aufstehen.
Haben Eltern bald Probleme, ihre eigenen Kinder zu verstehen? Damit das nicht passiert, gibt es jetzt einen neuen Duden, ein Wörterbuch der Szenensprachen. Wer sofort wissen möchte, was das i-Dötzchen auf dem Herzen hat, wenn es sich bald beklagt, als "Erstpamper" beschimpft worden zu sein, der kann einen Blick ins Szenesprachenwiki werfen. Alle neuen Wörter sind hier in Kategorien gegliedert und erklärt. Kaum greifbar flitzen sie als buntes Konfetti über den Bildschirm, genauso wie sie durchs deutsche Sprachuniversum schwirren.
Die meisten Szenewörter gibt es übrigens in der Rubrik "Feierabend & Nachtleben" – wie sich das für unsere Spaßgesellschaft gehört – gefolgt von "Games & Networks", "Arbeit & Beruf" und "Partnerschaft & Freundschaft". Nur wenige gibt es hingegen zum Beispiel bei "Gesundheit & Fitness". Eine Kategorie, die hierzulande eben nicht ganz so hip ist. So, jetzt aber "asap" wieder an die Arbeit!
Sparen auf Kosten der Hygiene – das muss ein Ende haben!
Durch die Todesfälle an der Uniklinik Mainz ist das Thema Krankenhaushygiene erneut entbrannt. Die verstorbenen Babys waren erst wenige Wochen alt, waren als Frühgeborene noch zu schwach, um gegen die Bakterien anzukämpfen, die ihnen mit der Nährlösung versehentlich verabreicht wurden. Dass die Hygiene in einigen deutschen Krankenhäusern auf der Strecke bleibt, weil die Kliniken unter massivem Kostendruck stehen und an personellen Engpässen leiden, ist lange bekannt. Doch richtig laut wird der Protest immer erst, wenn etwas passiert ist.
Unser Kunde HECTAS hat es sich als Dienstleister für Gebäudereinigung schon vor langer Zeit zur Aufgabe gemacht, Krankenhäuser für die Notwendigkeit professioneller Hygiene- und Desinfektionskonzepte zu sensibilisieren. Der Schulung des Klinikpersonals und der ständigen Qualitätssicherung kommen dabei besondere Bedeutung zu. Gebäudereiniger wie HECTAS sagen Krankenhauskeimen den Kampf an. Denn in keinen anderen Einrichtungen vermehren sich gefährliche Erreger so schnell wie in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Vielleicht haben die Geschehnisse in Mainz den Gesundheitssektor nun endlich wachgerüttelt, dass in Sachen Hygiene dringend etwas passieren muss!
Kein Nachwuchs, keine frischen Ideen!
Die Medienlandschaft hat so viele Känale für sich entdeckt und ist so vielfältig geworden – da sollte man meinen, der Bedarf an jungen, kreativen Leuten sei hoch. Doch weit gefehlt. Der Nachwuchs hat es in der Medienbranche schwer. Das beginnt schon beim Versuch, einen Studienplatz zu ergattern. Angebot und Nachfrage driften hier seit Jahren massiv auseinander. 100 Bewerber oder mehr auf einen Studienplatz in Medien- oder Kommunikationswissenschaften – das ist keine Seltenheit, sondern die Regel, wie PR Professional kürzlich berichtete.
Etwas haben, was andere – wenn möglich – nicht haben.
Ein Unternehmen beschließt: Bei uns soll bald ein frischer Wind wehen. Ein neues, modernes Logo muss her, am besten ein komplettes Redesign. Eine namhafte Agentur wird beauftragt. Die Erwartungen sind groß. Doch das Ergebnis ist nicht außergewöhnlich und neu, sondern in fast derselben Form schon vorhanden – bei einer anderen Firma. Der Ärger ist groß. Das gibt es immer wieder.
Designtagebuch.de berichtet gerade erst über den Fall eines neu kreierten Firmenlogos, das einem anderen zum Verwechseln ähnlich sieht. Solche Missgeschicke können passieren, sollten sie aber nicht. In der Masse von Namen, Logos, Claims und Slogans wird es jedoch zunehmend schwieriger, sich vom Rest abzuheben. Wir Agenturen stehen vor der großen Herausforderung, zunächst bis ins Detail zu recherchieren, was andere Kreative bereits hervorgebracht haben, bevor wir für unsere Kunden ein Design entwickeln, das wirklich anders ist. Den Vorwurf des Klauens möchte sich schließlich niemand gefallen lassen. Die Geschichte der "Logodoublette" hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine exakte Markt- und Wettbewerbsanalyse ist. Erst prüfen, was schon da ist, erst dann auf die Suche nach neuen Ideen begeben! Wir werden uns weiterhin so gut wie möglich daran halten.
Riesige Kampagne – geteilte Meinungen.
Der Düsseldorfer Versicherungsriese ERGO, ehemals Hamburg Mannheimer und Victoria, hat im Juli damit begonnen, seinen neuen Namen bekannt zu machen und als Marke zu etablieren. Einen hohen zweistelligen Millionenbetrag soll ERGO in die Werbekampagne investiert haben, die versucht, den neuen Claim "Versichern heißt verstehen" glaubwürdig mit Leben zu füllen.
Plakate überall in der Stadt, TV-Spots auf allen Fernsehsendern und Banner auf den populärsten Internetseiten – es gibt wohl niemanden, der von der Kampagne noch nichts mitbekommen hat. Unter dem Aspekt der Aufmerksamkeit haben der Versicherer und seine Agentur ganze Arbeit geleistet. Ob die Botschaft bei den Menschen ankommt und diese nun zu ERGO wechseln, sei dahingestellt. Denn der zweite TV-Spot, der Montag an den Start gegangen ist und ebenfalls auf einen Schauspieler bzw. eine Schauspielerin als Testimonial setzt, sorgt bereits für massive Kritik. Bei der Horizont wurde er sogar zum "Flop der Woche" gekürt.
Die Kommentare zu diesem Artikel zeigen: Einige stimmen zu und sind von der Kampagne schon jetzt genervt, kaufen einer Versicherung die vertrauensvolle, menschliche Tour nicht ab. Andere mögen den Spot und seine Geschichte und halten die emotionale Richtung, die ERGO einschlägt, für genau richtig. Jedenfalls weiß jetzt sicher jeder, wer oder was ERGO ist. Man spricht darüber und das kann ja nicht schaden.
Wer seine Kunden kennt, ist klar im Vorteil.
Haben Sie brav all Ihre Fernsehgeräte, Radios und Autoradios angemeldet, so wie es sich gehört? Bestimmt! Doch mit der GEZ hat wahrscheinlich jeder schon so seine Erfahrungen gemacht. Ich selbst bekam vor einigen Monaten einen Brief, in dem mir die GEZ vorwarf, mich in meiner Studienstadt Siegen damals nicht ordnungsgemäß abgemeldet zu haben. Man habe mich über Jahre postalisch nicht erreichen können. Inzwischen belaufe sich die offene Nachzahlung auf 850 € … Nach genau zwei Briefen meines Anwalts gab sich die GEZ geschlagen. Trotzdem – überflüssiger Ärger und Aufwand. Aber noch schlimmer ist es, wenn plötzlich Briefe ins Haus flattern, die das frühere Haustier oder sogar das verstorbene Kind auffordern, endlich das Fernsehgerät anzumelden und pflichtgemäß dafür zu zahlen. Keine seltenen Fälle, wie der Spiegel jetzt berichtete. Die Irrläufer gehen auf falsche, "geklaute" Adressen zurück. Diesen Beitrag weiterlesen »
Ein Bio-T-Shirt, bitte!
Nachhaltigkeit – das ist zurzeit ein Schlüsselwort, das uns in allen Lebensbereichen begegnet. Jedes Unternehmen, egal aus welcher Branche, hat den Anspruch, nachhaltig zu wirtschaften und dies nach außen zu kommunizieren. Denn das kommt an! Die Verbraucher achten immer mehr darauf, woher ein Produkt stammt und wie und wo es hergestellt wurde. Insbesondere bei Lebensmitteln sind Bio-Produkte gefragt. Aber ökologische Mode? Die gibt es auch. Es entstehen sogar neue Labels, die ausschließlich Kleidung aus biologisch angebauter Baumwolle anbieten oder Wert auf faire Handelsbedingungen legen.
Kunterbuntes Sommerfest: FORCE liegt beim Kirmes-Feuerwerk mitten auf dem Rhein
Nach dem gelungenen Auftakt unserer neuen FORCE Akademie stand am Freitagabend unser Sommerfest auf dem Programm. Um 19 Uhr gingen wir am Burgplatz an Bord der MS Warsteiner, um dort zum einen den Altersdurchschnitt zu senken und zum anderen die Stadt Düsseldorf und den Medienhafen einmal aus neuer Perspektive zu betrachten. In gemütlichem Tempo schipperten wir bei Kartoffel-Gemüse-Süppchen und Hühnchen den Rhein auf und ab, aber nie soweit, als dass wir die Altstadt aus den Augen verloren hätten. Schließlich wollten wir uns einen guten Platz für das Highlight des Abends sichern: das spektakuläre Feuerwerk der großen Rheinkirmes.
Und den perfekten Platz hatten wir dann auch. Mitten auf dem Rhein parkte unser Schiff in Höhe der Kirmes, und wir konnten ein gigantisches Feuerwerk aus nächster Nähe genießen. Der beliebte Goldregen und alle anderen Farbexplosionen ergossen sich direkt über uns am nächtlichen Himmel. Besonders fasziniert waren wir von den gelben Smileys mit ihren blauen Punktaugen und ihrem roten Mund. Unglaublich, was die Feuerwerksindustrie inzwischen möglich macht! Unsere Begeisterung schlägt sich in mehr als 600 Fotos wider, die an diesem Abend entstanden sind. Sie dienen als Erinnerung an ein schönes Team-Event, für das wir herzlich "Danke" sagen.
FORCE Akademie I – Die Rolle von Social Media
Folgende Information hing vergangene Woche unseren Kunden-E-Mails an: „Achtung: Am Freitag, den 23.07., ist die Agentur aufgrund einer internen Veranstaltung ab mittags geschlossen.“ Was der Grund dafür war? Nein, es wurde (noch) nicht unser Sommerfest gefeiert, sondern wir haben unsere erste FORCE Akademie veranstaltet. Thema: "Social Media". Diesen Beitrag weiterlesen »
Herausforderung Kind & Karriere
Der gleichnamige Beitrag im Spiegel und die dadurch stattfindende Diskussion im Netz, veranlasst mich, selbst Mutter einer 4-jährigen Tochter, einen Beitrag über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu schreiben. In unserem FORCE Team gibt es außer meiner Wenigkeit noch vier weitere Mitarbeiter die (kleine) Kinder haben. Was angesichts eines 18-köpfigen Teams einer Marketingagentur für diese Branche doch eher ungewöhnlich ist. Doch wie kommt das? Diesen Beitrag weiterlesen »

